Gin-Story

Als Sohn eines Pfullinger Brenners wurde mir das Bewusstsein für feine Aromen beim Destillieren

und die Qualität der Destillate schon früh mitgegeben.

 

So entstand 2017 die Idee, ein eigenes Projekt in unserer Brennerei zu verwirklichen.

In den folgenden Jahren spielte ich, parallel zu meiner Ausbildung als Brauer und Mälzer,

in vielen Versuchen mit den Aromen verschiedener Botanicals und Grunddestillate,

um den, für mich, perfekten Geschmack zu kreieren.

 

Darum verwende ich, im Gegensatz zu den meisten Herstellern, keinen neutralen Alkohol, sondern ein zurückhaltendes Apfeldestillat.

 

Anfang 2020 konnten wir schließlich das Rezept finalisieren und die erste Charge herstellen.

Hierbei wird der Gin insgesamt drei mal destilliert.

Das erste mal wird die Apfelmaische destilliert.

Danach machen wir, unüblicherweise, einen sogenannten Feinbrand,

um noch mehr unedle Aromen zu entfernen.

Jetzt setze ich für zwei Wochen ein Mazerat aus Feinbrand und Botanicals an

und wir destillieren dies schließlich zum Gin.

Dieser wird mit Wasser „vermählt“ und ruht drei Monate, um den Geschmack zu verfeinern.

 

Der Name „Förster“ wurde inspiriert vom ersten "Pfullinger List", Matthias List.

Dieser wurde im Jahre 1475 unter Herzog Eberhart V. zum Förster von Pfullingen ernannt.

 

Das Etikett allerdings ist dem Jugendstil und somit der Entstehungszeit des Gins gewidmet.

 

 

 

Luis List